Historie

August Haupt verstorben 1989

Am 7.Mai 1957 wurde eines der ersten privaten Krankentransportunternehmen Deutschlands in Bielefeld-Heepen gegründet.


Unfall-Krankentransporte Haupt


Die Unternehmensgründer waren damals August Haupt mit seinem Sohn Heinz und dessen Ehefrau Ingelore Haupt. 


 

Heinz Haupt verstorben 1976

In diesen Gründerjahren war für die erfolgreiche Umsetzung dieser Unternehmensidee manche Hürde zu nehmen. Private Krankentransportunternehmen waren in dieser Zeit noch unüblich und eine Menge Überzeugungsarbeit zu leisten.

Im Vordergrund stand damals der rasche Transport des Patienten zum Arzt oder ins Krankenhaus ohne eine medizinische Erstversorgung am Unfallort oder bei dem Erkrankten zu Hause.

Der erste Krankenwagen war eine Borgward Isabella. Ein schöner Wagen mit auch heute noch ansprechendem Design. “Gardinen” an den Seiten-und Heckfenstern als Sichtschutz für die Patienten zeugten von dem besonderen Charme dieses Krankentransportwagens.

Ein stetig steigendes Transportaufkommen zeigte den hohen Bedarf und machte ein Aufstocken des Fuhrparks des noch jungen Unternehmens rasch notwendig.

August und Heinz Haupt legten von Beginn an großen Wert auf die kontinuierliche Modernisierung des Fuhrparks.
Der Opel Olympia (1963) und Mercedes Benz Ponton 220 (1968) waren verlässliche Fahrzeuge, die eine große Kilometerzahl absolvierten. Zu den normalen Stadtfahrten kamen doch rasch auch weite Fernfahrten bis ins benachbarte Ausland hinzu.

Die Idee der notfallmedizinischen Versorgung am Geschehensort entwickelte sich zunehmend und machte eine Ausrüstung der Krankenwagen mit medizinischem Notfallequipment notwendig.

Mit dem medizinischen Fortschritt wuchsen dann auch die Ansprüche an die medizinische Ausstattung der Fahrzeuge.

Die Krankenwagen der Firma Haupt wurden konsequent mit Gerätschaften zur Therapie und Überwachung von Atemfunktion und der Herz-Kreislauffunktion ausgestattet.

3 Krankenwagen von Mercedes Benz mit umfangreichem notfallmedizinischem Equipment kamen 1972 bis 1975 hinzu.

In gleichem Maße wurde das Personal fachlich qualifiziert und geschult.

Vom einfachen Krankenwagenfahrer mit einer Ersten-Hilfe-Ausbildung, dann zum Sanitäter, später Rettungssanitäter, anschliessend dem qualifizierten Rettungsassistenten und heute zum Notfallsanitäter.

Ingelore Haupt

Am 14.01.1976 verstarb unerwartet Heinz Haupt. Mit dem zunehmendem Rückzug von Seniorchef August Haupt aus den unternehmerischen Belangen lastete nun die gesamte Verantwortung für das Krankentransportunternehmen auf den Schultern von Ingelore Haupt.

In den Jahren 1984 und 1985 wurden die ersten beiden Rettungswagen angeschafft. Hier wurde das moderne Konzept der medizinischen Patientenversorgung am Unfallort verwirklicht. Die geräumigen Wagen erlaubten die umfangreiche medizinische Versorgung im Fahrzeug.

Von 1986 bis 1999 wurde durch unser Unternehmen in Kooperation mit den damaligen Krankenanstalten Gilead der erste Notarztwagen in Bielefeld-Bethel eingesetzt. Die Notärzte waren Anästhesisten. Jetzt kam der Notarzt zum Patienten. Vor Ort wurden erste lebensrettende Maßnahmen durchgeführt und dann der Transport eingeleitet.

Nach Stabilisierung von Atmung und Herz-Kreislauf-Funktion konnte der Patient dann ins Krankenhaus transportiert werden. Mit dieser raschen notfallmedizinischen Versorgung konnten viele Menschenleben gerettet werden.

Die Wachen unserer Fahrzeuge waren schon immer dezentral auf 3 Standorte (Heepen/Bethel/Stadtmitte) im Stadtgebiet verteilt, um so die Eintreffzeiten am Patienten möglichst gering zu halten.

Am 1. Dezember 2003 wurde unser Unternehmen mit der Gestellung eines Rettungswagens in den öffentlichen Rettungsdienst der Stadt Bielefeld eingebunden. Die Organisation der gesamten Notfallrettung im Stadtgebiet wird seitdem zentral von der Feuer- und Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Bielefeld aus koordiniert.

Als Standort für unseren RTW wurde der westliche Teil des Stadtgebietes Bielefelds ausgewählt, damit auch hier die Eintreffzeiten bei medizinischen Notfällen möglichst kurz gehalten werden können.

Die Stationierung des RTW und die Unterbringung der Fahrzeugbesatzung in einem Wohnwagen erfolgte zunächst provisorisch im Versorgungstrakt der Universität Bielefeld. Dies war sicherlich die ungewöhnlichste, aber auch nicht unbedingt die ungemütlichste Rettungswache Deutschlands. Nach Umzug in die Räumlichkeiten des benachbarten Polizeipräsidiums endete dieses Provisorium dann Anfang 2005.

Neues auch bei Fahrzeugen+Zentrale. Für den Bereich Notfallrettung setzen wir seit Mai 2004 erstmals einen Iveco ein und seit Mai 2005 disponieren wir unsere Krankentransporte in einer gemeinsamen Einsatzzentrale mit der BIEKRA GmbH.

Im Krankentransport wurde hinsichtlich der Fahrzeugtypen vom PKW hoch-lang auf Van umgestellt. Dieser bundesweite Trend der Fahrzeugumstellung brachte durch eine bessere Zugänglichkeit zum Patienten während des Transportes eine Verbesserung der Betreuung der Patienten.

Mit der kontinuierlichen Erneuerung unserer Fahrzeug-Flotte tragen wir dem Wunsch nach mehr Komfort für unsere Patienten Rechnung und so wird der liegende und sitzende Transport  immer angenehmer.

Und sicherer!

Denn über die übliche DIN-Ausstattung hinaus waren nicht nur unsere RTW, sondern auch die Krankenwagen mit einer EKG- und / Defibrillator-Einheit ausgerüstet.

M.Dräger, I.Haupt, L.Cierpka

Am 11.Mai 2007 feierten wir unser 50-jähriges Unternehmensjubiläum. Ingelore Haupt, als Inhaberin des Unternehmens, der Geschäftsführer Lutz Cierpka und der ärztlicher Leiter Michael Dräger nahmen viele Glückwünsche entgegen.

Die Bedarfsanalyse des Notfallaufkommens im Stadtgebiet Bielefeld führte Anfang 2009 zu einer Neuorganisation der Rettungswachen.
Seit Februar dieses Jahres ist unser RTW in der Stadtmitte stationiert, um den dortigen Notfällen und hohem Einsatzaufkommen gerecht zu werden.

Durch regelmäßige Erneuerung unseres Fahrzeugpools nahmen wir im Februar 2013 einen neuen RTW in Betrieb. Diesmal wieder auf Benz-Fahrgestell. Durch 5 Aussentüren des Kofferaufbaus können alle Geräte zur raschen notfallmedizinischen Versorgung schnell von aussen dem RTW entnommen werden. Eine weitere Zeitersparnis bis zur Patientenversorgung.

Auch im KTW-Bereich erfolgt eine kontinuierliche Erneuerung des Fuhrpark. Auf Ford Transit-Basis auch mit notfallmedizinischer Ausrüstung und damit erhöhter  Patientensicherheit. 

Der Liegekomfort für die Patienten wurde weiter verbessert.

Seit 1957

Unfall-Rettung-

Krankentransport Haupt in Bielefeld. 

 

 

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