Unsere medizinischen Standards im Bereich der Notfallmedizin und des Krankentransport / Rettungsdienst in Europa retten jeden Tag vielen Menschen das Leben und verhindern bleibende Schäden.

Das ist gut so.

Wenn wir uns aber in der Welt so umschauen, ist der Großteil der Weltbevölkerung weit von diesem Standard entfernt. Wir unterstützen daher gerne die Humanitäre Hilfe für Uganda Verl e.V., in ihrem Bemühen, den Menschen in Uganda eine medizinische Versorgung zu sichern. Unsere ausrangierten, aber noch voll funktionsfähigen Defibrillatoren und das Beatmungsgerät können so in Uganda erfreulicherweise noch manches Menschenleben retten. Das freut uns sehr.

 

Ingelore Haupt, Klaus und Lutz Cierpka, Michael Dräger bei der Übergabe der Geräte an Eckhard Heesch, Simone Schöppner, Thomas Pankoke und Sabine Thiesbrummel

 

EKG-/Defibrillator-Geräte sollen Buschkrankenhäuser unterstützen, Neue Westfälische

Verl (ms). Für die Aktiven der "Hilfe für Uganda Verl" wäre eine reguläre Beschaffung von EKG-/Defibrillator-Geräten unbezahlbar. Deshalb freuen sich die Verler besonders, dass ihnen das Unternehmen Haupt in Bielefeld, Unfall-Rettung-Krankentransport, Bentruperheider Weg 38, jetzt solche überlassen hat.

Die an der Universität Bielefeld stationierten Rettungswagen wurden mit neuen Geräten ausgestattet, so dass vor Ort bei Herzrhythmusstörungen noch schneller lebensrettende Hilfe geleistet werden kann.

Da sich die Geräte in einem tadellosen Zustand befinden, können sie in Uganda sofort in Betrieb genommen werden. Für die ugandische Bevölkerung haben sie einen Wert, den Europäer nur schwerlich einschätzen können. Ihr Neuwert beträgt rund 22.000 Euro. Der nächste Transport, der in wenigen Wochen von der Ugandahilfe nach Ostafrika abgeschickt werden soll, wird sie mit dabei haben.

Ärzte in den von der Verler Hilfe stark unterstützten Buschkrankenhäusern in Ibanda und Kyanikahunga können es gar nicht abwarten, bis sie die Geräte in Empfang nehmen dürfen. Schließlich treffen die Patienten, die stunden- und tagelange Fußmärsche zu den Krankenhäusern zurücklegen müssen, oftmals in letzter Minute dort ein. Zur Klärung der Diagnose sind den Ärzten schon bald medizinische Möglichkeiten an die Hand gegeben, von denen sie noch vor kurzem nicht einmal zu träumen wagten.

 

Hilfsgüter für 20.000 Euro - Ugandahilfe Verl schickt Container nach Afrika, Neue Westfälische vom 30. Juni 2004

Verl (ms). Der Verein "Humanitäre Hilfe für Uganda Verl" hat einen Container mit elf Tonnen Hilfsgütern nach Afrika geschickt. Die Ladung hat einen Wert von rund 20.000 Euro.

Die Verler Ugandahilfe unterstützt Buschkrankenhäuser. Noch immer gibt es in dem afrikanischen Land zu wenige Versorgungszentren und zu viele kranke Menschen, für die jede ärztliche Hilfe zu späte kommt, weil sie erst nach ein oder zwei Tagesmärschen die Krankenstationen erreichen können.

Das Krankenhaus Gilead in Bielefeld-Bethel gehörte zu den Einrichtungen, die dem Verein Verbandzeug, Gips, Katheter und medizinische Geräte überließen. So gingen u. a. ein Beatmungsgerät für die Anästhesie und ein tragbares Beatmungsgerät für die Notfallmedizin, ein EEG-Geräte für die Neurologie sowie ein Sauerstoffgerät auf die Reise. Verladen wurden zudem Untersuchungsliegen, ein Operationstisch, Rollstühle, Krankenbetten und -tragen. Die Firma Miele ein Notstromaggregat, Nobilia verlieh einen Gabelstapler für die Verladearbeit. Bertelsmann schenkte der Organisation Spielzeugautos für die kleinen Patienten. Der Container wird Mitte Juli in Kampala eintreffen.

Quelle der Zeitungsartikel und Fotos: www.ugandahilfe-verl.de